Dana Luminita: (K)ein Wort zu viel

Eine junge Autorin aus dem Saarland macht von sich reden: Dana Luminita. Geboren in Rumänien zur Bürgerkriegszeit, wurde sie früh von einem Ehepaar aus dem Regionalverband Saarbrücken adoptiert. Ihr Vater schrieb ihr ein Märchen, das ihre Herkunft erklärte. So fand sie früh den Zugang zur Fiktion, begann zu schreiben und hat nun ihr Erstlingswerk vorgelegt, das hervorragende Kritiken einheimsen konnte.

Worum geht es?

Ariane ist gerade acht, als ihre Mutter ermordet wird. Der Anblick und die Angst, nun ganz und gar alleine auf dieser Welt zu sein, schnüren ihr die Kehle zu. Im „Kinderheim Sonnenschein“ muss Ariane lernen, trotz des Verlustes, ein eigenständiges Leben zu führen. Mithilfe ihrer alten Nachbarin, Frau Schneider, findet sie Trost in der Musik. Ein kleines Klavier ist es, das ihr in schwierigen Zeiten eine Stimme gibt. Denn auch der quirligen (ihrer besten Freundin) Julia, die Ballett tanzt oder Simon, dem Jungen, der sie so gerne zum Lächeln bringt, gelingt es über Jahre hinweg nicht, sie zum Sprechen zu bewegen. Erst eine dramatische Kurzschlussreaktion und eine Reise nach Paris lassen Ariane umdenken. Doch was hat es mit den plötzlichenAlpträumen auf sich und warum holt sie jetzt, fast zwanzig Jahre später die Vergangenheit wieder ein? Wird Ariane ihre Sprache wiederfinden?

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DANA LUMINITA: (K)ein Wort zuviel

400 Seiten, Bestverlag, Saarbrücken

14,90 Euro

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